Mit unserem Privatchauffeur geht es weiter Richtung Wutai Shan, zu einem der 4 Heiligen Berge des Buddhismus und damit wichtigem Pilgerziel Chinas. Der Berg ist eine Art Nationalpark mit spektakulären Tempelanlagen und leider eher kühlen Temperaturen, Als wir kommen regnet es mal wieder. Die chinesischen Touristen kaufen kartonweise Räucherstäbchen, die sie dann anschließend in einem Rutsch mit Karton und allem anzünden.
Unbestreitbarer Vorteil unsrer noblen Fortbewegungsart ist die
individuelle Route. So kommen wir in den Genuss das hängende
Kloster bei Hunyan zu sehen. Mit Pfählen abgestützt klammern
sich hier 40 kleine Räume an den Hang. Höhenangst ungünstig!
Auf dem Weiterweg geraten wir in einen bizarren LkW-Stau. Wären
wir doch nur mit dem Zug gefahren - Spaaaß! Alle Vehicel versuchen auch rechts
und links abseits der Straße vorwärts zu kommen. Streckenweise fährt über die gesamte Breite alles in 1 Richtung, die andere Richtung steht still. Wirr!
Weiter gehts nach Datong. Nah an der Hauptstadt essen wir schonmal Peking-Ente. Mjamm, endlich haben wir ein Spitzengericht gefunden, dass wir noch einige Male wiederholen werden. Zu sehen gibts es hier noch mehr Grotten. Schöner sogar als die letzten.
Die Große Mauer besichtigen wir mit einer chinesischen Tour. Im Reisebus blöken stundenlang chinesische Erklärungen durch die Lautsprecher, aber wir versuchen das zu ignorieren und die Landschaft, die am Fenster vorbeizieht, zu genießen. Das Gruppenessen ist abenteuerlich, aber der Ausflug im Ganzen genial. Es ist schon etwas anderes auf dem Weltwunder entlangzulaufen, hoch und runter, und die Mauer sich durch die Hügel schlängeln zu sehen.
Und nach 21 aufregenden Tagen gings wieder nach Barcelona.
Ende
Soweit also erstmal online... ich habe vor ein schönes Fotoalbum zu machen - hab sogar schon angefangen -, was ich dann gerne jedem an Weihnachten oder wann auch immer persönlich zeige :)
Für die letzte Etappe besteigen wir nochmal einen Zug. Was muss,
muss... diesmal mit nebeneinanderliegenden Sitzplätzen. Peking.
Es gibt unheimlich viel zu sehen. Und noch mehr zu kaufen. Wir bestaunen
die enorme verbotene Stadt, flanieren durch die Grünanlage des Tempels
des Himmels, erklimmen den Kohlehügel für einen Rundblick und vieles
mehr. Zwischendurch erhandeln wir das ein oder andere Schmuckstück.
Alles echt und original: Boss, Nike, Adidas & Co.
Wir werden auch mal wieder angesprochen, ob wir uns ein bißchen austauschen wollen und denken uns "wie nett!"
Aber diesmal wurden wir gerippt. Die 2 Mädels wollten uns nur an einen Ort schleppen, um dort für die überteuerten Getränke Provision einzustreichen. Kann passieren.
Wutai Shan - Peking




