Da die Hochzeit nur 2h von Berlin entfernt ist, und Dienstag der
11.9. in Katalonien Nationalfeiertag ist, drängt sich ein Besuch
unsrer schönen Hauptstadt im Anschluss geradezu auf. Abi-Leidensgenossin
Sabine ist so lieb und bringt uns zwei unter.
Wir laufen unter den Linden, gehen zum Brandenburger Tor, sehen
Reichstag, Hackesche Höfe, Tacheles... sowie viele andere schöne
Orte, ich erstehe einen Regenschirm und wir suchen den Führerbunker,
was ein schweres Unterfangen ist, denn es gibt nichts als eine mikrige
Erklärungstafel am Parkplatzrand. Abends treffen uns am SonyCenter
mit Britta und Co.
Uns gefällt prima die "neue" Holokaust-Gedenkstaedte und
dann schauen wir auch noch im Jüdischen Museum vorbei. Und schon
ist die Zeit wieder rum und es geht heim.
Sicherheitsbestimmungen scheinen verschärft am 11.9.!
Gerade frisch aus China zurück, gehts schon wieder auf Reisen. Carlos und ich sind bei Jessica und Udo zur Hochzeit eingeladen im Schloss Kröchlendorff bei Prenzlau. Die Braut strahlt aus ihrem weißen Kleid, der Bräutigam lacht glücklich! Seine Dankesworte an Freunde und Familie bringen mich und andere - z.B. Britta - schwer zum heulen. Es ist also alles dabei. Für Leib und Seele ist gesorg. Die Hochzeitszeitung ist auch rechtzeitig fertig geworden und alles läuft wie geschmiert bis auf den Beamer... Am Abend funkelt ein unglaubliches Feuerwerk mit den Sternen um die Wette und man tanzt ausgelassen bis um 3 Uhr zu u.a. Linkin Park. Die Elterngeneration hält zu unserer Schande allerdings länger durch als wir.





