Pasé un finde impresionante yendo a una vendimia con un amigo del colegio que es viticultor y que compró un pequeño vinedo en la costa catalana de Francia. Ese finde toquó la cosecha. Vinimos 6 personas en coche desde alemania: 12h, uf! para cortar las uvas que por cierto crecen a altura de rodilla - o sea agachando durante horas. Cortamos a mano las uvas maduras, las más claras no, las tocadas por jabalíes no, las más pequeñas de arriba tampoco... es muy dificil seleccionar. Nos ayudaron 4 profesionales que avanzaron muy rápido por suerte.
Luego fuimos a la bodega a seguir con el proceso de elaborar vino. Con máquinas se quita lo sucio agitando las uvas (foto) y se separan del troncho, con fuerza humana se carga mucho peso, se limpia un montón y se aplastan las uvas - con los pies, como en las pelis ;) Obviamente también hicimos una degustación y me flipa la diferencia del gusto si usas un barril usado en vez de uno nuevo.
Agitacion saca mierdecitas - Dreck wird abgeschüttelt
Hicimos un poco de turismo yendo a unas fuentes calientes, disfrutando de las vistas del pirineo y viendo corriendo el pueblito de artistas Collioure. El amigo argentino que vino opina: Vacaciones alemanas estresan más que trabajo alemán.
También ví con ilusón que pasando la frontera España-Francia la vida y comida sigue muy catalana. Como en casa.
Ahora me toca diseñar la etiqueta...
...seguirá...

En los cafes uno trae los croissants que ha comprado antes en la panadería. Aqui sólo hay bebida - Frühstück: sein Croissant kauft man vorher in der Bäckerei. Hier gibts nur was zu trinken. |
Abikollege Georg ist Spezialist in biologisch dynamischem Weinbau und kann schon einen kleinen Weinberg in Südfrankreich sein Eigen nennen. Dieses WE stand die Lese an und so ging es mit Chaos-Action-Tours gen Mittelmeer. Das dauert zum Glück nur 12 h mit dem Auto und so kommen wir nachts um 2 schon am Strand an, wo wir 3 h unter freiem Himmel Schlaf finden um am nächsten Morgen 5 Uhr zur Weinlese durchzustarten. Iki, Jens, Greta, Martín (Arg.) und ich versuchten eifrig gute von schlechten Trauben zu trennen, wobei die 4 angeheuerten Profis mind. doppelt so schnell voran kommen wie wir. Man erntet also gebückt mit einer Schere die Trauben, die schon reif sind. Hellrote nicht! Die, die zu weit oben und benachteiligt waren auch nicht! Von Wildschweinen angefressene eh nicht... gar nicht so leicht!
Erkenntnis der anschliessenden Weinprobe: unglaublich wie sich der Geschmack verändert, wenn Wein in einem benutzten statt in einem neuen Holzfass lagert.
Abends zelten wir bei ein paar heißen Quellen, die wir - ganz für uns - von 5-7 Uhr genießen und dann gehts Sonntag an die Weiterverarbeitung.
Da wird maschinell gerüttelt und gezupft, manuell selektiert, viel geschleppt, noch mehr geputzt aber auch probiert. Durch den Keller (heißt so auch wenn es im Erdgeschoss liegt) geht man hier barfuß statt wie daheim mit Stahlkappen. Gepresst und gemengt wird hier mit den Füßen nicht mit Maschinen. Alles ganz relaxed.
Der Nachmittag verfliegt mit Power-Sightseeing: Ausblick von den Pyrenäen (Tour Madeloc), 30 min sonnen am Strand und 10 min Run&See durchs Künstlerstädtchen Collioure. Unser argentinischer Freund stellt nur fest: Deutscher Urlaub ist stressiger als deutsche Arbeit, ;)

Colliure, punto de encuentro para artistas - Künstlerstädtchen Colliure
Meine Erkenntnis: Wind macht echt verrückt. Am Abend gibts die 1. Dusche bei einem Bekannten auf dessem Gut "Moulin de Breuil", unseren "Zeltplatz".
Und schon ist wieder Montag und es geht mit div. Zwischenstopps zurück.
Jetzt werde ich das Etikett gestalten. Fortsetzung folgt... |